Schlauer mit Jod?

JodsalzDer Jodmangel bei Jugendlichen und Kindern führt nachgewiesen nicht nur zu Merk- und Lernschwierigkeiten, sondern möglicherweise auch zu Beeinträchtigungen der Intelligenzentwicklung.

Einer Studie zufolge wurden um die 1200 Kinder bezüglich des Intelligenzquotienten getestet, als auch auf die Jodausscheidung im Urin.

Dabei wurde festgestellt, dass bei einer Jodzunahme über 150 Mikrogramm pro Tag, die Probanden einen signifikant höheren IQ haben, als diejenigen, die weniger als 150 Mikrogramm Jod zu sich nahmen.

Die Ergebnisse dieser Studie ergaben, dass von insgesamt 17000 untersuchten Kindern und Jugendlichen etwa 40% an leichten bis schweren Jodmangel leiden.

Daher spricht die WHO die Empfehlung aus, dass alle 6- 12 Jährigen pro Tag etwa 200 Mikrogramm Jod zu sich nehmen sollten, beispielsweise in Form 2 bis 3 Portionen Seefisch pro Woche. Zudem sollte beim Einkauf und im Haushalt zunehmend bzw. ausschließlich mit Jodsalz gewürzt und gekocht werden. Die gleichen Empfehlungen gelten natürlich auch für Erwachsene.

 

Kohlenhydratreduzierte Kost hilft beim Abnehmen

Kohlenhydratreduzierte Kost hilft beim AbnehmenForscher haben eine Studie mit 110 Familien durchgeführt, die mindestens einen übergewichtigen Elternteil und ein übergewichtiges Kind haben. Die Dauer der Studie erstreckte sich über 12 Monate. Ziel dieser Studie war es, die Effektivität einer konventionellen Diät mit der einer kombinierten Diät, auch als „Duale Diät“ genannt, zu vergleichen.

Eine duale Diät kombiniert eine Kalorienrestriktion sowie eine Bevorzugung von kohlenhydratarmen Lebensmitteln. Die Gewichtsabnahme der Erwachsenen war nach 12 Monaten unter Dualer Diät (- 7% Körpergewicht) deutlich größer als unter der Kalorienrestriktion (- 3% Körpergewicht). Gründe dafür waren eine besser reduzierte Energie- und Fettaufnahme, da durch die höhere Zufuhr eiweißreicher Lebensmittel eine länger anhaltende Sättigung erreicht wurde.

Fernsehkonsum erhöht das Risiko an Übergewicht zu erkranken!

Fernsehkonsum erhöht das Risiko an Übergewicht zu erkrankenDas Forschungsteam der Würzburger Universität beschäftigte sich zuletzt mit dem Thema, wie sich die menschlichen Emotionen auf das Essverhalten, sowie die Geschmackswahrnehmung auswirken.

Die Probanden sahen lustige, traurige und neutrale Filmszenen und sollten vorher und nachher Lebensmittel zu sich nehmen. Die Ergebnisse hierbei zeigten zum einen, dass die Versuchsteilnehmer weder nach lustigen noch traurigen Filmausschnitten zwischen geschmacksintensiven und geschmackslosen Lebensmitteln unterscheiden konnten. Das gleiche galt für die Einschätzung des Fettgehaltes. Nach emotionslosen Szenen war diese Zuordnung des Geschmacks kein Problem.

Fazit ist, dass bei den meisten Fernsehereignissen die Aufmerksamkeit vollkommen auf das Fernsehen gerichtet ist und damit die Kontrolle über das Essverhalten versagt und automatisiert abläuft. Daher unsere Empfehlung: Genießt eure Mahlzeiten und beschäftigt euch währenddessen nicht mit anderen Dingen, wie Fernsehen, Computerspiele oder Lesen. Denn emotionale Aktivitäten, wie Fernsehen oder Ähnliches während der gleichzeitigen Nahrungsaufnahme erhöhen das Risiko für Übergewicht enorm.

Folsäure beeinflusst die Fruchtbarkeit

Folsäure beeinflusst die FruchtbarkeitAlle die sich Kinder wünschen, sollten auf eine gute Versorgung mit Folsäure (Folat) achten. Vor allem die Fruchtbarkeit der Frau wird durch dieses B-Vitamin beeinflusst. Zusätzlich beugt es während der Schwangerschaft Fehlbildungen des Ungeborenen vor. Grünes Gemüse ist, besonders im rohen Zustand, ein hochwertiger Folat-Lieferant. Dazu gehören z.B. Erbsen, Grünkohl, Spinat und Feldsalat. Doch Vorsicht: Beim Garen und Lagern gehen bis zu zwei Drittel der Vitamine verloren.

Mit gesunder Ernährung gegen das Vergessen

Mit gesunder Ernährung gegen das VergessenMit zunehmendem Alter können die Hirnfunktionen nachlassen. Dieses Risiko kann durch eine Ernährungsumstellung verhindert werden. Viele Studien belegen, dass ab 85 Jahren etwa jeder Vierte und ab 90 Jahren etwa jeder Dritte von Demenz betroffen ist.

Das Alter ist als Risikofaktor an sich zwar nicht zu beeinflussen, wohl aber andere Faktoren wie Bewegung, Ernährung und soziale Aktivitäten.

Und vor allem die Älteren könnten durch eine Ernährungsumstellung profitieren.Beim Demenz-Test zeigten die Studien, dass durch mindestens 350 Gramm Obst und Gemüse pro Tag deutliche Verbesserungen resultieren können.

Anzahl der Diabetiker in Deutschland nimmt dramatisch zu

Anzahl der Diabetiker in Deutschland nimmt dramatisch zuZurzeit wird der Anteil der Typ 2 Diabetiker, auch als Alters­diabetes bekannt, auf rund 7-8% geschätzt. Die Insulineigen­produktion der Betroffenen ist derartig schwach, sodass Insulin zusätzlich gespritzt werden muss. Gründe für Typ 2 Diabetes sind eine unzureichende und ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel.

Laut einer aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes wird die Anzahl der Typ 2 Diabetiker, zwischen 55-74 Jahren, bis zum Jahre 2030 um mehr als 60% zunehmen.

Es liegt jedoch in unserer Hand inwiefern diese Statistiken zur Realität werden. Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ)  empfiehlt vorbeugend eine Umstellung auf eine gesündere Ernährungs- und Lebensweise. Dadurch ließe sich der starke Anstieg bremsen und wir könnten zusätzlich ein erfüllendes, gesundes Leben führen, auch im hohen Alter.

Durch eine Ernährungsumstellung auf das actiwita-Prinzip sinkt das Risiko an Diabetes zu erkanken ernorm. Nachweislich sinken die Blutzuckerwerte der Betroffenen schon in den ersten 4 Wochen.

Diäten im Ranking

Diäten im RankingMehr als 2.500 Personen nahmen an einer Umfrage der Stiftung Warentest teil. Die Umfrage befasste sich mit dem Erfolg verschiedener Diätformen, die die Teilnehmer eigenständig in einem Ranking eingestuft haben. Ganz vorne mit großem Abstand wurde "Veränderung des Ernährungsverhaltens" sowie "Steigerung körperlicher Aktivität" angegeben.

Dies ist für Ernährungsfachkräfte keine Neuigkeit, denn das actiwita-Ernährungskonzept konzentriert sich eben auf genau diese Umstellungen, trotzdem ist es interessant zu wissen, dass die Teilnehmer dies ebenfalls herausgefunden haben. Weit abgeschlagen an letzter Stelle stehen "Rezeptpflichtige Medikamente" und "Frei verkäufliche Schlankheitsmittel". Auch dies sollte keine Überraschung darstellen und bestätigt wieder Mals, dass es keine Abkürzung zum erfolgreichen Abnehmen und gesteigertem Wohlbefinden gibt.

Mehr Folsäure auch für werdende Väter

Mehr Folsäure auch für werdende VäterFolsäure oder auch Vitamin B9 spielt u.a. eine große Rolle beim Aufbau der Erbsubstanz, der Zellteilung oder auch der Blutzellenbildung im Knochenmark. Bei schwangeren Frauen ist es seit längerem bekannt, dass der Folsäurebedarf erhöht werden sollte, um das Fehlbildungsrisiko des Kindes zu minimieren. Kanadische Biologen entdeckten nun bei männlichen Mäusen, die selten Folsäure in ihrer Nahrung hatten, systemtische Veränderungen der Spermien. Ebenso kamen deren Jungen besonders häufig mit Geburtsfehlern zur Welt. Somit sollte nicht nur die werdende Mutter vermehrt auf eine ausgewogene Ernährung achten, auch der Vater tut sich und dem Kind viel Gutes damit. Folsäure findet man in Gemüse, Obst, Nüssen und Samen, sowie in Vollkorngetreide.

Viel Schlaf macht schlank und vital

Viel Schlaf macht schlank und vitalEiner aktuellen Studie aus den USA zufolge besitzen Menschen die im Schnitt 8,5 Stunden pro Nacht schlafen, aktivere Fettzellen als diejenigen mit nur 4,5 Stunden Schlaf. In Folge eines regelmäßigen Schlafmangels, sinkt die Insulin-Reaktion um bis zu 30%. Dadurch wird Fett vermehrt im Kreislauf gespeichert, anstatt es in den Muskelzellen als Energielieferant zu verwenden. Neben Übergewicht steigt auch das Risiko an Diabetes zu erkranken.

Länger leben durch mehr Bewegung und Sport

Länger leben durch mehr Bewegung und SportForscher der Universität Wien fanden heraus, dass bereits 150 Minuten körperliche Aktivität und Bewegung pro Woche Erwachsene vor chronischen Krankheiten und vorzeitigem Tod schützen. Eine höhere körperliche Aktivität, egal ob in Beruf, Alltag, Freizeit oder bei aktivem Transport, wie zum Beispiel Fahrrad fahren, ist mit einem niedrigeren Sterberisiko verbunden.

Die Studien belegten, dass die Mindestdosis von 150 Minuten körperlicher Alltags- oder Freizeitbewegung pro Woche mit einer Reduktion des Gesamtsterberisikos um 10 Prozent verbunden war. Bei intensiverem Ausdauertraining oder Sport war die Risikoreduktion mehr als doppelt so hoch. Bei 300 Minuten pro Woche, das sind umgerechnet 5 Stunden, lag die Risikoreduktion noch erheblich höher. Die Wirkung steigt dementsprechend mit der Dosis an. Selbst ein bisschen Bewegung ist besser als gar keine.

Ballaststoffreiche Nahrung beugt Diabetes vor

Ballaststoffreiche Nahrung beugt Diabetes vorEiner Dortmunder Studie des Forschungsinstitutes für Kinderernährung zufolge, wurden 220 junge Erwachsene mittels eines Ernährungsprotokolls, auf ihre Kohlenhydratzufuhr und dessen glykämischer Index getestet.
Der glykämische Index (GI) beschreibt die Blutzuckerwirkung und damit auch die Sättigungswirkung kohlenhydratreicher Lebensmittel. Ein hoher Ballaststoffanteil in den Kohlenhydraten reduziert dabei den GI und erhöht die Sättigungswirkung.
Es sollte festgestellt werden, inwieweit sich ein hoher GI im Jugendalter, auf das Risiko später an Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken, auswirkt.
Die Ergebnisse zeigten, dass eine Ernährung, mit hohem GI im jugendlichen Alter, das Risiko an Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken, erhöht.
Hier unser Apell:  Jugendliche zwischen 18-36 Jahren, sollten bevorzugt ballaststoffreiche Nahrung mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen, um dem Risiko an Diabetes zu erkranken, vorzubeugen. Parallel dazu wird auch das Risiko von Adipositas und Übergewicht reduziert.

Proteinreiche Nahrung hilft beim Abnehmen?

Proteinreiche Nahrung hilft beim Abnehmen?Wissenschaftler des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung, kurz DIfE, haben anhand einer Kurzzeit Studie im Mausmodell, die Ursache für den sättigenden Effekt proteinreicher Nahrungsmittel erforscht. Obwohl weitere Langzeitstudien benötigt werden, kann man eine deutliche Tendenz erkennen.

Ausgangspunkt der Studie sind zwei Gruppen Mäuse, die je eine Unterschiedliche proteinmischung in ihrem fettreichen Futtermittel erhielten. Das Resultat ist, das die Mäusegruppe mit der eiweißreicheren Nahrung, mehr Getrunken hat und trotz des vielen Fettes nicht zugenommen hat. Die Wissenschaftler vermuten daher,  dass die erhöhte Wasseraufnahme ursächlich für die sättigende Wirkung des Futters ist. Das stärker Durstgefühl wird durch die höhere Stickstoffaufnahme ausgelöst. Eine hohe Proteinzufuhr ist somit zu Empfehlen.

 

Olivenöl verstärkt das Sättigungsgefühl langanhaltend

Olivenöl verstärkt das Sättigungsgefühl langanhaltend

Einer Studie zufolge wurden vier verschiedene Speisefette darauf getestet, wie sich diese auf das Sättigungsgefühl eines Menschen auswirken. In einem Zeitraum von drei Monaten nahmen 120 Probanden, zusätzlich zu ihrer täglichen Kost, 500g Magerjoghurt mit entweder Schweineschmalz, Milchfett, Raps- oder Olivenöl zu sich.

Die Ergebnisse zeigten, dass Olivenöl den größten Sättigungseffekt hervorrief. Zudem konnte eine erhöhte Konzentration des Sättigungshormones Serotonin im Blut festgestellt werden. Die Experten empfanden dieses Ergebnis verwunderlich und starteten daher einen zweiten Test.

Eine Testgruppe erhielt Joghurt mit Aroma- Extrakten aus Olivenöl und die Kontrollgruppe puren Joghurt. Das Fazit daraus war, dass die Energieaufnahme der „Aroma- Gruppe“ konstant blieb, die der Kontrollgruppe allerdings um 176 kcal pro Tag erhöht war.

Daher unsere Empfehlung: Reichern Sie Ihren Salat als Zwischenmahlzeit oder auch am Abend mit etwas Olivenöl an, um Ihr Sättigungsgefühl zu verlängern.

 

Krankheitsrisiko bei Kindern nimmt zu

Krankheitsrisiko bei Kindern nimmt zuDas Ulmer APV-Register (Adipositas-prospektive Verlaufskontrolle) kam bei einer Datenerhebung von rund 1.278 übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen, im Alter von 11 bis 18 Jahren, zu einem bislang weitesgehend unklarem Zusammenhang. Und zwar spielt der Taillenumfang, bzw. der Taillen-Hüft-Quotient (THQ), eine bedeutendere Rolle im Vergleich zum Body-Mass-Index (BMI). Je größer der Taillenumfang, umso größer ist das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dies gilt vor allem während der Pubertät und stärker für Jungen als für Mädchen. Außerdem steigt das Risiko einer Insulinresistenz, erhöhter Leber- und Harnsäurewerte, erniedrigtes HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin), Diabetes mellitus Typ-2, Arteriosklerose oder eine Fettlebererkrankung. Ganz zu schweigen von den psychischen Folgen. Ärzte und Wissenschaftler empfehlen den Taillenumfang bei Jugendlichen, vor allem ab dem Pubertätsalter, immer mit zu messen, um das Risiko für Folgeerkrankungen gering zu halten.

Die bisherigen Empfehlungen für einen Taillenumfang von 102 cm bei Männern 88 cm bei Frauen wurden aufgrund des hohen Risikos des inneren Bauchfetts überarbeitet. Die neuen gesundheitlichen Empfehlungen liegen beim Mann bei 94 cm und der Frau bei 78 cm.

Laktobazillen helfen bei Entzündungen

Laktobazillen helfen bei Entzündungen

Im April 2013 bekam die Wissenschaftlerin Dr. Marie-Anne von Schillde den Yakult-Nachwuchsforscher-Preis verliehen. In einem Modellsystem konnte Sie die anti-entzündlichen Effekte des Protease Lactocepin nachweisen. Dabei gehen die Bakterien hochselektiv beim Abbau von entzündetem Gewebe vor. Spezielle Therapien chronischer Entzündungen können von dieser Erkenntnis profitieren.

Durch den regelmäßigen Verzehr von Joghurt und Ballaststoffen, können Sie den Aufbau der positiven und nützlichen Darmbakterine fördern.

Geringer Jodgehalt im Meersalz

Geringer Jodgehalt im MeersalzForscher fanden heraus, dass teures Meersalz denselben Jodanteil wie unjodiertes Speisesalz enthält. Im Schnitt liegt der Jodgehalt bei 0,1-2 mg pro kg Meersalz. Somit ist der Gehalt gleich bzw. unwesentlich höher als bei unjodiertem Speisesalz, das etwa 0,1 mg/kg enthält.

Grund für den Jodverlust sind die Verarbeitungsprozesse und vor allem der Trocknungsvorgang. Folglich wird von medizinischer Seite gewarnt, dass mit der Einnahme der maximal empfohlenen Salzmenge, Meer- und Speisesalz nicht geeignet sind, den Körper ausreichend mit Jod zu versorgen. Bei einem Salzkonsum von 5g unjodiertem Speisesalz am Tag erhält der Körper maximal nur etwa 10µg Jod. Jugendliche und Erwachsene benötigen jedoch täglich etwa 200µg des Spurenelements.

Um den Jodhaushalt sicherzustellen, empfiehlt es sich zwei Mal pro Woche Tiefseefisch zu verzehren. Gesunde und lecker-schmeckende Fischrezepte finden Sie in unserer Datenbank unter www.ohne-hungern-abnehmen.de

Naschen für eine gesteigerte Konzentration

Naschen für eine gesteigerte KonzentrationSchokolade entspannt und steigert die Konzentration, wie zahlreiche Studien nachgewiesen haben. Zu verdanken ist dies dem Pflanzenwirkstoff Flavonol, der die Durchblutung im Gehirn anregt.

Idealerweise solltet Ihr auf die Bitter-/Zartbittervariante zurückgreifen. Sie weist einen geringeren Zuckeranteil, als z.B. Vollmilchschokolade, auf und durch den höheren Kakaoanteil werden mehr Ballaststoffe zugeführt.